Auf dem weg durch das zeitgenössische Barcelona

Barcelona ist eine kosmopolitische Stadt.

Die Vorbereitung der olympischen Spiele 1992 in Barcelona führte zu einer  tiefgehenden städtischen Neugestaltung, die die Stadt zum Meer hin öffnete und die gegenwärtige Skyline vorskizzierte, die sich schließlich mit der städtischen Entwicklung des Weltkulturforums und den Massnahmen der Stadtverwaltung abrundete: 200 Hektar Industriegebiet des Stadtviertels Poblenou wurden in einen produktiven und innovativen Bezirk mit modernen Räumlichkeiten umgewandelt, ein strategischer Schwerpunkt für wissensintensive Tätigkeiten – bekannt als  22@Barcelona.

Das Weltkulturforum 2004 setzte städtebauliche Aktivitäten in der nahegelegenen Mündung des Flusses Besòs, dem Gelände, das dem Meer abgewonnen wurde und in Sant Adrià del Besós voraus. Zwei große Gebäudekomplexe heben sich auf dem Gelände des Forums hervor: das Forum-Gebäude mit dem internationalen Kongresszentrum von Barcelona, entworfen von den schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron sowie eine Struktur künstlicher Sanddünen, in die zwei Auditorien unter freiem Himmel integriert sind, die von dem renommierten spanischen Architekten Alejandro Zaera Polo entworfen wurden.